Die Müllers und der Karneval.
20. Feb. 2012 von Maryam Warnke








Love is in the air…!Die Müllers und der Valentinstag.
14. Feb. 2012 von Maryam Warnke

Die rosa Wolke hat uns wieder.
Und die Blumenhändler freuen sich. Schließlich ist heute der zweit-umsatzstärkste Tag des Jahres für sie (nach Muttertag). Denn in der Woche um den 14.Februar geben die Deutschen doppelt so viel für Blumen aus, wie in einer normalen Woche. Die Umsatztreiber dabei: Männer.
Also ist auch Thomas gestern losgetingelt, um seiner Claudia –natürlich!– einen Strauß roter Rosen zu kaufen. Claudia weiß das sehr zu schätzen, denn wie auch 68% der Deutschen freut sie sich sehr über eine kleine Aufmerksamkeit zum Valentinstag von ihrem Partner. Mit einem Anteil von 37,5% gilt der Rosenstrauß als beliebtestes Valentinstagsgeschenk. Über 943 Millionen Rosen im Wert von 201,9 Millionen Euro werden jedes Jahr nach Deutschland eingeführt, mit dem Ziel den Beschenkten (natürlich meist Frauen) eine Freude zu machen. 68,9 % der importierten Rosen kommen dafür von unseren Nachbarn – den Niederländern.
Die Rosen hat Thomas aus einem Blumenladen (76%). Schließlich ist nur einmal im Jahr Valentinstag und da darf es schon etwas Wertiges sein: ca. 20 Euro hat Thomas für seinen Strauß bezahlt.
Neben einer kleinen Liebesbekundung die Claudia ihrem Thomas liebevoll auf eine Valentinskarte (dritt-häufigstes Valentinsgeschenk) geschrieben hat, hat sie Ihrem Schatz auch noch etwas zum Naschen gekauft, genauer gesagt ein großes Schokoladenherz (Mit 62,9% Platz 2 der beliebtesten Geschenke nach Blumen).Damit hat Sie nicht nur ihrem Thomas sondern auch dem Einzelhandel etwas Gutes getan. Für ihn ist das Fest der Liebe das viertwichtigste Datum im Kalender (nach Weihnachten, Ostern, Muttertag). Und das, obwohl der Umsatz pro Artikel eher gering ausfällt: meist 10-25 Euro frei nach dem Motto „Kleine Geschenke erhalten die Liebe“.
Sind die Geschenke in Ordnung, klappt’s auch im Bett. Denn laut einer Studie (TNS Infratest 2009) sollen Menschen die am Valentinstag beschenkt werden oder selber schenken, mehr als 3 mal so viel Lust auf Sex verspüren wie Menschen die sich nichts zum Valentinstag schenken.
…Ach! könnte nicht jeden Tag Valentinstag sein!
Quellen:
Informationsgenossenschaft Agrarmarkt (AMI) 2010 Floristenpanel 2010. TNS Infratest/Ebay
TNS Infratest/Fleurop
Destatis 2010
Bundesverband der Süßwarenindustrie 2009
Einkaufen nach 20 Uhr? Nicht bei den Müllers!
19. Jan. 2012 von Maryam Warnke

Seit 2006 haben die Läden in NRW die Möglichkeit rund um die Uhr zu öffnen inklusive vier verkaufsoffener Sonntage. Seit ein paar Tagen jedoch wird von Regierungsseite debattiert, ob es wieder eine Einschränkung der Öffnungszeiten geben soll.
Die Müllers sind grundsätzlich für die Abschaffung des Ladenschlussgesetztes wie auch 42% der Deutschen. Nur 23% geben an, dass sie gerne rund um die Uhr die Möglichkeit haben wollen einkaufen zu gehen. Claudia und Thomas sind die langen Öffnungszeiten relativ egal, denn sie gehen eigentlich immer vor 20 Uhr einkaufen wie auch 85% der Deutschen. Wenn, dann ist es Jan der später am Abend noch mal schnell in den Supermarkt huscht weil er etwas vergessen hat (wie auch eher jüngere, männliche Deutsche).
Auch wenn es um die verkaufsoffenen Sonntage geht sind die Müllers mit der jetzigen Situation voll zufrieden. Sie finden wie auch 62% der Deutschen, dass vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr völlig ausreichend sind.
Quellen:
Microsoft Umfrage (2006), Spiegel (2007), Dialogo (2011).
Foto: RP, Werner Gabriel
24.12.2011: Heute kommt der Weihnachtsmann.
24. Dec. 2011 von Maryam Warnke

..Und der bringt nicht nur tolle Geschenke für die Müllers, sondern ist dabei auch ganz schön schnell. Vorausgesetzt der clevere Weißbart fliegt von Ost nach West und nutzt dabei die unterschiedlichen Zeitzonen aus, hat er nämlich ganze 31 Stunden um 200 Millionen Haushalten zu versorgen. Das sind annähernd 1.800 Haushalte pro Sekunde. Wow!
Bei einer durchschnittlichen Entfernung von 1,6 Kilometern zwischen den einzelnen Haushalten, muss der Weihnachtsmann in 31 Stunden 325 Millionen Kilometer zurücklegen. Um das zu schaffen, muss er durchschnittlich mit einer Geschwindigkeit von gut zehn Millionen Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Das ist 9.700 Mal schnellerals der Schall. Wowwow!
Quelle: Quarks&Co 2008
Bildquelle: Louis D. Wiyono, Shutterstock
23.12.2011: Der Lieblingsweihnachtsfilm der Müllers.
23. Dec. 2011 von Maryam Warnke

Wie jedes Jahr freuen sich die Müllers auf die große Auswahl an Weihnachtsfilmen die auf allen Kanälen zu dieser Zeit rauf und runter laufen. Wenn es um die Weihnachtsfilmauswahl geht schauen die Müllers aber nicht irgendetwas; es soll schon etwas fürs Herz sein (das finden auch 52% der Deutschen). Claudia freut sich besonders auf ihren absoluten Weihnachtslieblingsfilm „Der kleine Lord“, 21% der Deutschen stimmen ihr da voll zu. Damit ist die Story um den kleinen Cedric der beliebteste Weihnachtsfilm der Deutschen. Auf Platz 2 und 3 folgen laut Movieplot „Kevin allein zu Haus“ mit Kinderstar Macaulay Culkin (19%) und „Die Geister die ich rief“ (17%) mit Bill Murray. Also, alle die in der Häufigkeit bleiben wollen, sollten heute Abend um 20:15 ARD einschalten, denn da läuft der „Kleine Lord“ in voller länge.
Das Fernsehprogramm kann noch so verlockend sein doch eins steht fest: An Heiligabend bleibt der Flimmerkasten aus. Die Müllers finden wie 53% der Deutschen, dass man dann die Zeit mit der Familie genießen und nicht kollektiv auf den Fernseher starren sollte. Um den festlichen Gedanken zu unterstützen und um den eigentlichen Grund von Weihnachten zu feiern, nämlich Christi Geburt, werden die Müllers wie auch fast jeder zweit Deutsche (43%) dieses Jahr vor der Bescherung in die Kirche zur Weihnachtsmesse gehen. Der Kirchgang ist jedoch für Claudia ( wie für 50% der deutschen Frauen) wichtiger als für Thomas (36% der Männer).
Quelle:
Abendblatt 2009, Movieplot 2009, EMNID 2010, Kirchensite 2011.
Fotoquelle: DPA
15.12.2011: Gibt es dieses Jahr “Weiße Weihnachten”?
15. Dec. 2011 von Maryam Warnke

In 9 Tagen ist Heiligabend und die Müllers fragen sich: Gibt es dieses Jahr wohl eine “Weiße Weihnacht“? Bisher sieht es ja leider noch nicht so aus. Außer ein bisschen Schneematsch gab es noch nicht wirklich viel von der weißen Pracht zu sehen. Doch Claudia gibt die Hoffnung nicht auf. Wie 70% der Deutschen findet sie, dass Schnee einfach zu Weihnachten dazu gehört. Aber wie oft gab es denn eigentlich schon Schnee an den Festtagen? Letztes Jahr, erinnert sich Claudia, war zu dieser Jahreszeit alles weiß. Da gab es sogar fast ein bisschen zu viel Schnee und man hat vielerorts sogar von Schneechaos gesprochen. Davor gab es das zuletzt 1986. Laut Statistik kommt eine Weiße Weihnacht im Flachland nur sehr selten vor: Nur alle 7 bis 10 Jahre! Für dieses Jahr sehen die Schneeprognosen auch eher schlecht aus. Laut Wetter.de liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es in Köln dieses Jahr schneit sogar nur bei 0%. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch eine Kaltfront in den nächsten Tagen vorbei und beschert uns eine besinnliche Winterlandschaft passend zum Weihnachtsfest.
Quelle:
Bildquelle: blog.tigion.de
ifD Allensbach, 2001, Wetter24.de 2011, Wetteronline.de, 2011.
14.12.2011: Weihnachtsmarktvergnügen.
14. Dec. 2011 von Maryam Warnke

Obwohl das Wetter noch keine wirkliche Winterstimmung aufkommen lässt, freuen sich die Müllers (wie 67% der Deutschen) auf die Weihnachtsmärkte in ihrer Umgebung. Claudia und ihr Mann gehen aber nicht auf irgendeinen Weihnachtsmarkt sondern auf den Weihnachtsmarkt am Kölner Dom. Der wurde nämlich kürzlich von der Fachpresse als schönster Weihnachtsmarkt Europas gekürt. Sie erfreuen sich, wie auch 160 Millionen andere Menschen in ganz Deutschland, an Glühwein, gebrannten Mandeln und Rostbratwurst. Wie die meisten Deutschen geben sie dabei ca. 30 Euro für die Weihnachtsleckereien aus, wobei das meiste wohl für den Glühwein drauf geht (der kostet im Durchschnitt 2,50 Euro). Laut des Bundesverbandes Deutscher Schausteller werden zwischen 3 bis 5 Milliarden Euro im Jahr von den über 2500 deutschen Weihnachtsmärkten erwirtschaftet.
Und bei einem Besuch wird es nicht bleiben: Wie 51% der Deutschen besuchen Claudia und Thomas den Weihnachtsmarkt mehr als einmal. Trotzdem jammern die Budenbesitzer: So große Verkaufseinbußen! Auch im Lebensmitteleinzelhandel sehen die Händler schwarz statt weihnachtsrot: So lag die Nachfrage nach Stollen, Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteinen im Oktober um rund ein Fünftel niedriger als noch vor einem Jahr (ein Minus von 2300 Tonnen). Auch der Glühwein-Absatz verbucht aktuell ein Minus von 12% im Vergleich zum Vorjahr (fast 8500 Hektoliter).
Daher unser häufigster Aufruf an Alle: Nächste Woche noch einmal auf den Weihnachtsmarkt! Und dann soll es vielleicht sogar schneien…
Foto: Fotocommunity – Michael Gläßer
Quellen: Die Welt 2011, Der Westen 2011, Der Handel, 2011, Forsa, 2010, Bundesverband Deutscher Schausteller , 2011.
Kölle Alaaf! Die Müllers und der Karneval.
10. Nov. 2011 von Maryam Warnke

Morgen am 11.11.2011 um 11:11 Uhr ist es wieder soweit für den Karnevalsanfang!
53% der Deutschen sind eher als Karnevalsmuffel zu betrachten, aber die Müllers leben in NRW, und da wird die 5. Jahreszeit kräftig zelebriert und gefeiert!
Obwohl die Karnevalszeit jetzt erst eingeläutet wird und die richtige Sause zur Weiberfastnacht erst noch bevor steht, stimmen sich die Müllers wie 58% der Karnevalsbegeisterten jetzt schon auf die kommenden Monate ein. Die Müllers freuen sich schon das ganze Jahr darauf, denn Karneval finden sie einfach super. Wie 65% der Deutschen finden die Müllers außerdem, dass Karneval definitiv zeitgemäß ist.
„Köln ist Deutschlands Karnevalhauptstadt Nr.1“
Müllers wohnen mitten drin im Karnevalsgetümmel, denn Köln ist Karnevalhauptstadt Nr. 1 in Deutschland. Das jedenfalls meinen die Müllers und 48% der Deutschen stimmen ihnen zu. Erst mit großem Abstand folgen Mainz (17,2 %), Düsseldorf (12,7 %) und Bonn(7,5 %).
„Ich freue mich auf die bunten Umzüge und Büttenreden“
Claudia und Thomas freuen sich wie 64% der Deutschen besonders auf die Umzüge mit den Motivwagen und auf die Büttenreden (wie 58% der Deutschen). Außerdem gefällt den Beiden, dass zu dieser Zeit die sonstigen gesellschaftlichen Unterschiede nicht gelten (wie 54% der Deutschen). Jan hat für Motivwagen und Büttenreden allerdings nicht wirklich viel übrig. Wie die Mehrheit der Deutschen Teenager lassen Jan die Büttenreden zu Karneval kalt (51%). Für ihn ist Karneval eher die Zeit sich mit Freunden zu treffen und zu feiern.
„Mich zu Karneval zu verkleiden ist mir wichtig“
Claudia freut sich wie 58% der Frauen besonders auf das Verkleiden, wohingegen Thomas sich mehr auf die abendlichen Kneipengänge mit seinen Kumpels freut. In der Kneipe wird dann bei einem Glas Reissdorf Kölsch (Marktführer) das Viva Colonia angestimmt und freudig geschunkelt.
Der 11. November ist auch Martinstag.
Der 11. November wird auch Martinstag genannt, angelehnt an den heiligen Martin von Tours der seinen Mantel teilte um einem frierenden Bettler zu helfen. Neben den üblichen Reden zum Karnevalsanfang gibt es daher vielerorts die Martinstag Umzüge bei denen Kinder mit Laternen freudig durch die Städte und Dörfer ziehen und dabei Martinslieder singen wie: “Ich gehe mit meiner Laterne…“.Das hat Jan früher auch gemacht doch aus dem Alter ist er heute definitiv raus, was Claudia sehr bedauert.
Wir wünschen den Müllers mit einem lauten „Kölle Alaaf“ einen schönen Karnevalsanfang!
Quellen:
EMNID: Umfrage zu Karneval in Deutschland (2010)
ifD Allensbach: Finden sie Karneval noch Zeitgemäß? (2009)
TNS emnid: Welche der Karnevalsformen gefallen ihnen am besten? (2009)
Forsa/Stern: Wie ist ihre Einstellung zu Karneval in Deutschland? (2010)
FAZ- Umfrage: Köln ist die Hauptstadt des Karnevals (2010)
www.koeln.bonn.business-on.de- Karnevals Umfrage (2010)
www.deutschland-deluxe.de – Karneval in Köln (2010)
www.heiliger-martin.de- Legenden
Bildquelle:
Flickr.com: Instant Geniesser- Karneval in Köln 2008
Müllers und die Zeitumstellung.
28. Oct. 2011 von Maryam Warnke

Am Wochenende ist es wieder soweit! Die Uhren werden eine Stunde zurück gestellt von Sommer auf Winterzeit!
Bereits seit den siebziger Jahren findet dieses jährliche Procedere der Zeitumstellung statt. Gegen alle Erwartungen fällt es den Deutschen wie auch den Müllers nicht so schwer sich die richtige Zeitumstellung zu merken. Wie viele Deutsche nutzen sie einen Merkspruch als Eselsbrücke um das richtige Einstellen der Uhren zu erleichtern:
„Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel VOR das Haus (Uhren werden also vorgestellt) und im Herbst wieder daHINTER (Uhr wird wieder zurück gestellt)“.
„Mir macht die Zeitumstellung zu schaffen“
Grundsätzlich sind die Müllers wie 62% der Bundesbürger gegen die Zeitumstellung. Besonders Claudia macht die Zeitumstellung zu schaffen. Wie 31% der Deutschen klagt sie über Nebenerscheinungen der Zeitumstellung. Am morgendlichen Frühstückstisch quälen sie am Sonntag wahrscheinlich wieder Kopfschmerzen und Müdigkeit. Wie 22% der betroffenen Frauen braucht sie ein paar Tage bis sich ihr Biorhythmus wieder an die neue Zeit gewöhnt hat.
Thomas hat es dagegen gut: Er gehört zu den 69% die keine gesundheitlichen Probleme quälen.
Unser Tipp für die Müllers: Sonntagspaziergang statt Ausflug mit dem Auto.
Wie Studien beweisen hat der gestörte Biorhythmus und Müdigkeit einen merklichen Einfluss auf den Straßenverkehr. Es hat sich gezeigt, dass es nach der Zeitumstellung auf Deutschen Straßen besonders oft kracht. Laut ACE wurden 2010 29% mehr Unfälle in den Tagen nach der Zeitumstellung gemessen als in den übrigen Monaten.
Zeitumstellung hin oder her. Nach ca. einer Woche ist der Spuk vorbei. Dann wird sich auch Claudia wie 27% der Deutschen wieder an die neue Zeit gewöhnt haben und alles ist wieder so wie vorher…bis es dann im Frühjahr wieder heißt:
„Wie war das noch, muss die Uhr jetzt vor oder zurück gestellt werden?!“
Quelle:
Statista – Studie zum Thema Zeitumstellung
Emnid – Studie zum Thema Zeitumstellung
Studie der DAK Krankenversicherung zum Thema Zeitumstellung
ACE – Auto Club Europa
Foto: DPA über www.augsburger-allgemeine.de


