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16.12. Geben ist seliger denn Nehmen.

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Was Jan gerne auf dem Gabentisch finden würde – da musste er nicht lange überlegen (siehe Blogeintrag vom 2.12.). Schon schwieriger wird es aber, wenn es darum geht sich zu entscheiden, was er selbst dieses Jahr verschenken wird.
Insgesamt wird Jan ganze 121€ für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Wenn man an seine 70€ Taschengeld im Monat denkt, ist das eine ganz schöne Investition. Claudia und Thomas dürfte das freuen, denn wie 85% seiner Altersgenossen wird Jan vor allem seine Eltern an Weihnachten beschenken.
Am Wahrscheinlichsten wird er sich dabei wie 41% der Befragten für Bücher entscheiden – z.B. „Der Wolkenatlas“. Gefolgt von Schokolade (28%), Geschenk-Gutscheinen (25%) sowie Parfum und Kosmetik (25%) – beispielsweise „Le Male“ von Jean Paul Gaultier.
Beim Suchen und Vergleichen möglicher Geschenke wird er eine Kombination aus Internet und Einzelhandel nutzen (so wie 50% der Geschenke-Suchenden). Die Geschenke kaufen wird er allerdings immer noch am häufigsten im Geschäft (wie 52%).


Quellen:
GfK-Individualpanel, GfK-Konsumklima im Aufwärtstrend und volle Einkaufswagen zur Weihnachtszeit, 2011
Arbeitsgemeinschaft Finanzen, Taschengeld-Tabelle
Yahoo! Weihnachtsstudie 2010
Deloitte, Christmas Survey 2012
Amazon Verkaufscharts

2.12. Wunsch und Wirklichkeit.

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Was er sich zu Weihnachten wünscht, weiß Jan schon längst: Hightech muss es sein! Wie 21% seiner Altersgenossen würde er an Heilig Abend am liebsten einen Tablet PC auspacken. Noch beliebter sind in seiner Altersgruppe nur noch Smartphones (bei 35% der 18-24-jährigen ganz oben auf dem Wunschzettel) – aber so eins hat Jan ja schon.

Pech für ihn ist, dass seine Chancen auf ein so teures Geschenk alles andere als gut stehen. Nur 3% aller Geschenke-Käufer sind bereit jemand anderem mit einem Tablet PC eine Freude zu machen. Und auch Jans Freunde mit Smartphone-Ambitionen werden vermutlich enttäuscht werden: Nur 7% ziehen es als mögliches Geschenk für einen Jugendlichen in Betracht.

Stattdessen wird Jan vermutlich ein Videospiel wie z.B. Fifa 13 unterm Christbaum finden – mit 18% die am häufigsten gewählte Geschenk-Kategorie für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Auch nicht unwahrscheinlich sind Medien wie Bücher (17%) – beispielsweise „Die Tribute von Panem“, CDs (16%) oder DVDs und BluRays (12%) – z.B. von „The Dark Knight Rises“ – sowie Geschenke, die ihm die Freiheit zu Wählen lassen und seine Eltern von der Gefahr befreien, seinen Geschmack mal wieder nicht getroffen zu haben: Bargeld (17%) und Geschenk-Gutscheine (12%).

So oder so, Angst zu kurz zu kommen, muss Jan nicht haben, denn für ihren Nachwuchs geben die meisten Deutschen (40%) zu Weihnachten die höchsten Summen aus.

Quellen: Deloitte, Christmas Survey 2012. Innofact Ag, Quelle Trendstudie “Weihnachten 2008″. Amazon Verkaufscharts. JIMPlus Nahaufnahmen 2011.

Bild: Chirantan Patnaik/Flickr.com/Creative-Commons CC-BY 2.0

Endlich wieder Weihnachten! Endlich wieder Spannung!

29. Nov. 2012 von Anke Strunz  

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Endlich wieder Weihnachten, Tannengrün und Kerzenschein.
Natürlich geht die Weihnachtszeit auch in diesem Jahr nicht spurlos an der häufigsten Familie Deutschlands und deren Wohnzimmer vorbei.
Deswegen werden wir auch in diesem Jahr in einem vorweihnachtlichen Countdown auf Bräuche, Insights und Trends zur Vorweihnachtszeit blicken – verdaulich verpackt in 24 kleinen Adventskalenderhäppchen.

NEU IN DIESEM JAHR: Es wird international!
Denn wir schauen nicht nur den deutschen Müllers beim backen, einkaufen und schmücken über die Schulter, sondern werfen auch einen Blick auf das gesamte weihnachtlich geschmückte Jung von Matt Wohnzimmer-Universum mit seinen Außenstellen in Österreich, Schweiz und die Tschechische Republik. Natürlich kommen auch das häufigste Jugendzimmer und die häufigste Netzwelt zu Wort.

Der WoZi-Adventskalender startet am 1. Dezember und ist ein Gemeinschaftsprojekt von JvM/Donau, JvM/Limmat, Kaspen/JvM, JvM/Neckar und JvM/basis in Hamburg.

Veranstaltungstipp für JUZI-Enthusiasten

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Heute eröffnet in Hannover die Ausstellung
“TALKING ABOUT MY GENERATION – Jung sein in Hannover 2012″.
Die Fotoausstellung behandelt die Sicht der Jugend auf ihre eigene Generation. Dabei werden Fotografien verschiedener Epochen und vor allem der Gegenwart herangezogen.
Auch das häufigstes Jugendzimmer Deutschlands ist mit von der Partie.
Die Ausstellung läuft vom 18.April – 21. Oktober 2012 und wird von einem Rahmenprogramm (Vorträge, Poetry Slam) begleitet.

Mehr Infos unter: www.hannover.de/hist_museum

Wer Interesse hat, vorbeizuschauen ist hier an der richtigen Adresse:
Historisches Museum Hannover|Pferdestraße 6|Hannover

5.12.2011: Lieber Weihnachtsmann.

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350.000 Briefe in einem Monat – das schafft wahrscheinlich nicht mal Justin Bieber. Der Star in diesen Tagen: Herr Weihnachtsmann. Seine Fanpost trudelt in insgesamt sieben deutschen Weihnachtsmann-Poststuben ein: Himmelpfort und Himmelpforten, Himmelthür (Hildesheim), Himmelstadt, St.Nikolaus (Großrosseln), Nikolausdorf und Engelskirchen.

Freilich, da kommen nicht nur Fan-Bekundungen und Liebeserklärungen auf den Tisch, sondern größtenteils: Wunschzettel.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen Spielekonsolen. Doch der Trend, so sagen rot-weiße Insider, geht klar zum immateriellen Wunsch. Waren es früher fast ausschließlich Computer, die auf den Wunschzetteln standen, wünschen sich die Kinder von heute mehr und mehr Frieden, Arbeit für die Eltern, Gesundheit und vor allem: Schnee.

Unter den 350.000 Briefen ist allerdings keiner von unseren Müllers. Wie 87% der Deutschen verzichten sie auf die Wunsch-Auflistung. Claudia versucht es indes mit kleinen beiläufigen Bemerkungen über Dinge, die ihr GANZ GUT gefallen (36% der Deutschen tun das auch).

Und Jan? Von dem bekommt weder der dicke Rauschebart noch das Christkind Post. Schon lange nicht mehr! Nachdem er mit ca. 6 Jahren von der Nicht-Existenz des Weihnachtsmannes erfahren musste, schrieb ein paar Jahre lang zwar noch Wunschlisten; die glichen aber eher einem Einkaufszettel für die Eltern. Heute sagt er ganz offen seine konkreten Wünsche, meistens ist das: Geld. Und dieser Wunsch ist so kurz, den braucht man nicht mal aufschreiben.

Für alle anderen, die der Häufigkeit entwischen wollen und dem Weihnachtsmann dennoch schreiben wollen: Bis zum 15.12.2011 werden die Briefe im größten Weihnachtsmannbüro Himmelfort noch beantwortet! Die Adresse:

Quelle: EBay 2011, FAZ 2009, Süddeutsche 2009/2010/2011.

4.12.2011: Mutti: Handschuhe, Papa: Schal.

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EBay, am 4.12.2011, wird heute nach Hochrechnungen den umsatzsstärksten Tag des Jahres haben. Mit runde 2,5 Millionen verkauften Artikel rechnet die Online-Plattform. Darunter auch: die schicken Lederhandschuhe für Mutti Müller und der dezent gestreifte Schal für Papa.
Zugegeben, besonders kreativ sind Jans Geschenke für seine Eltern in diesem Jahr nicht gerade (Wie auch, als Sohn der statistisch häufigsten Familie). Aber mit Accessoires kann er nichts falsch machen, zählen sie doch zu den beliebtesten Geschenken der Deutschen (Kleidung und Accessoires belegen Platz mit 35%).
Wie er kaufen auch 60% der 16-29 Jährigen ihre Geschenke im Internet. Die beliebtesten Seiten dafür: Amazon und EBay.

Quellen: GfK 2011, EBay 2011, Meedia/Google Ad Planner 2011)

1.12.2011: Mal sehn, was heut dahinter steckt…

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Ab dem 1. Dezember lässt es sich nicht mehr leugnen: die Vorweihnachts-Freude-Zeit hat begonnen! 72 % der deutschen Haushalte freuen sich auf diesen Tag –  denn heute darf endlich das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet werden! 24 kleine Überraschungen bis Heilig Abend – das ist den Deutschen sogar wichtiger als Weihnachtspyramide und Stollen.

Bei den Müllers gibt es gleich zwei davon: einen für Thomas und einen für Jan. Sie sind –ganz traditionell- mit Schokolade gefüllt (Insgesamt werden in Deutschland rund 80 Millionen Schokokalender pro Jahr hergestellt.). Claudia verzichtet lieber auf die vermeidlichen Dickmacher. Doch so schlimm wie man meint, schlagen die viereckigen Weihnachts-Wartezeit-Verkürzer gar nicht zu Buche: mit insgesamt 75g Schokolade machen sie gerade einmal eine ¾ Tafel aus – in 24 Tagen! So viel Disziplin gibt’s sonst nur selten..

Foto:LStrike über Flickr

Quellen: polis/USUMA 2009, DAHEIM in Deutschland/ TNS Emnid 2009, SGN/ LZ 2011.