19.12. Alle Jahre wieder Stille Nacht zur Heiligen Nacht.
19. Dec. 2012 von philipp schwartz

Die Deutschen mögen Tradition, zumindest wenn es auf Weihnachten zugeht. 82% brauchen einen Weihnachtsbaum, 79% wollen Plätzchen und den Adventskranz und für 72% gehören Weihnachtslieder zur Weihnachtszeit dazu. Dabei ist Stille Nacht, heilige Nacht mit 25% der klare Favorit der Deutschen. Immerhin 84% geben an sogar die erste Strophe auswendig zu können. Nur O Tannebaum können mit 90% noch mehr Deutsche anstimmen. Allerdings tun die meisten es dann doch nicht. Nur 21% singen selber Weihnachtslieder, während 62% die Lieder vom Tonträger laufen lassen und 43% das Radio einschalten. YouTube hingegen scheint noch nicht zum traditionellen Weihnachtskanal geworden zu sein. Dort rangiert auf Platz 1 der Weihnachtslieder mit über 3 Millionen Views Sido mit seinem Weihnachtssong.
Quellen: polis, USUMA, Emnid, EARSandEYES, YouTube.
8.12. Beziehungsretter Weihnachten.
08. Dec. 2012 von Armin Admin

Eine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass es zwei Hochzeiten für Trennungen von Beziehungen gibt. Über die Analyse von Änderungen im Facebook Beziehungsstatus konnten die Forscher ausmachen, dass sich Paare im Frühling, wenn in Amerika Springbreak ansteht, sowie zwei Wochen vor Weihnachten besonders häufig trennen. Mit dem 24.12 fällt die Statistik rapide ab – alles andere wäre auch pietätlos. Also: Durchhalten!

Endlich wieder Weihnachten! Endlich wieder Spannung!
29. Nov. 2012 von Anke Strunz

Endlich wieder Weihnachten, Tannengrün und Kerzenschein.
Natürlich geht die Weihnachtszeit auch in diesem Jahr nicht spurlos an der häufigsten Familie Deutschlands und deren Wohnzimmer vorbei.
Deswegen werden wir auch in diesem Jahr in einem vorweihnachtlichen Countdown auf Bräuche, Insights und Trends zur Vorweihnachtszeit blicken – verdaulich verpackt in 24 kleinen Adventskalenderhäppchen.
NEU IN DIESEM JAHR: Es wird international!
Denn wir schauen nicht nur den deutschen Müllers beim backen, einkaufen und schmücken über die Schulter, sondern werfen auch einen Blick auf das gesamte weihnachtlich geschmückte Jung von Matt Wohnzimmer-Universum mit seinen Außenstellen in Österreich, Schweiz und die Tschechische Republik. Natürlich kommen auch das häufigste Jugendzimmer und die häufigste Netzwelt zu Wort.
Der WoZi-Adventskalender startet am 1. Dezember und ist ein Gemeinschaftsprojekt von JvM/Donau, JvM/Limmat, Kaspen/JvM, JvM/Neckar und JvM/basis in Hamburg.
Jan und sein ganz schön smartes Phone.
05. Oct. 2012 von Vanessa Westhoff

Jan hat ein Smartphone bekommen: Ein HTC Sensation. Seitdem verlässt Jan (wie 64%) das Haus gar nicht mehr ohne sein Smartphone. Er nutzt es mehrmals täglich (wie jeder zweite Deutsche). Obwohl das neue iPhone 5 auf den Markt gekommen ist, wollte er kein Apple Handy haben – er hat lieber „sein Android“. iPhones hätten inzwischen ja auch fast alle. Ein Leben ohne Handy, das kann er sich nicht vorstellen: 22% der Deutschen würden eher ihren Fernseher als ihr Smartphone aufgeben.
Häufig geht er mobil online – wie 54% der Deutschen. Vor allem für Produkt- und Preisinformationen (60%), Informationen zu Restaurants, Pubs, Clubs und Bars (39%), für Reiseinformationen (28%), er schreibt Mails (60%) oder nutzt Social Networks (45%). Wie 87% der 14-19-Jährigen in NRW ist Jan hier viel unterwegs:
Am meisten sieht er Videos auf YouTube – die er dann bei Facebook teilen kann. Obwohl er auch ein Profil bei Google + hat, das nutzt er jedoch nicht aktiv.
Jan steht den Entwicklungen in sozialen Netzwerken zunehmend kritisch gegenüber: Ständig ändert sich das Layout von Facebook und anderen Seiten und er empfängt Nachrichten von Freunden, die auf fehlenden Datenschutz hinweisen. Er merkt, dass er häufig Nachrichten von seinen Facebook Kontakten nicht einmal mehr ernst nimmt (nur 59% der Deutschen trauen den Nachrichten ihrer persönlichen Social Media Kontakte).
Zum Einkaufen nutzt Jan sein Smartphone noch nicht so häufig. Einkaufen tut er lieber am Laptop (71%) oder im Laden, das fühlt sich sicherer an.
Von seinen 24 Apps auf dem Handy sind einige Spiele – ein wenig Entertainment an der Bushaltestelle, im Wartezimmer oder während er fern sieht (wie 43% der Deutschen) ist gut gegen die Langeweile. Bei 192 Minuten, die Jan im Durchschnitt täglich vor dem Fernseher verbringt (wie der durchschnittliche Deutsche im Alter von 14-49 Jahren), ist Abwechslung wichtig. Häufig klickt er auf dem Handy etwas an, das er im Fernsehen gerade gesehen hat (zumeist beim Marktführer RTL (Marktanteil von 14,10%)). So kommentiert er z.B. auf der Seite von „Berlin-Tag und Nacht“ oder der „Sportschau“ die Facebook-Einträge. Oder sucht nach dem Produkt aus der Werbung auf seiner Informationsseite Nummer 1 – Google. Hier schaut er sich nur die erste Seite der Suchergebnisse an (wie 45%).
Quelle: Google: „Our Mobile Planet: Germany – Understanding the Mobile Consumer“, 2012; Emnid, Dezember 2010, AGf, GfK, 2012, Fernsehpanel D+EU, Goldmedia, Social TV-Monitor, 2012, GameStar und ChipOnline, 2012.
Wir müssen reden. Kommunikation in Deutschlands häufigster Netzwelt
25. Oct. 2011 von Lisa

Das Netz mag sich seit seinem Bestehen erstaunlich verändert, beschleunigt und ausgebreitet haben – die beliebtesten Tätigkeiten sind jedoch seit fünfzehn Jahren Kommunikation an erster und Information an zweiter Stelle.
Please Mr. Postman
Ganz oben in der Hitliste steht die gute alte E-Mail, die bereits 1972 von Ray Tomlinson erfunden wurde.
Allerdings ist aufgrund des Siegeszugs sozialer Netzwerke die wöchentliche E-Mail-Kommunikation von 84 Prozent im Jahr 2010 auf etwa 80 Prozent im Jahr 2010 zurückgegangen.
Auch in Thomas Leben spielt die digitale Post eine große Rolle. Er hat zwei Acoounts: einen bei web.de, den er regelmäßig liest und einen zweiten bei der Telekom. Hier ist er jedoch nur sporadisch. Er nutzt das Postfach hauptsächlich für Gewinnspiele, Newsletter und andere weniger wichtige Post. Das beliebteste Newsletterthema in Deutschland sind Informationen von Einzelhandelsketten (40 %), gefolgt von Reiseinfos (31 %) und Stellenangeboten (26 %).
Ein deutscher Nutzer erhält durchschnittlich 29 E-Mails pro Tag. Wie 44 Prozent der Deutschen benutzt er zum Lesen seiner Mails den Browser statt eines Mailprogramms.
Land der Ideen? Nicht bei deutschen Passwörtern
Das bedeutet natürlich auch, dass er sich jedes Mal mit Benutzernamen und Passwort anmelden muss. Angesichts einer Flut von verschiedenen Log-Ins, mit denen mittlerweile jeder Internetnutzer konfrontiert ist, ist die Versuchung groß, sich ein möglichst simples Passwort auszudenken.
In Umfragen rangieren persönliche Varianten ganz oben. Am beliebtesten sind das eigene Geburtsdatum, der Partnername und der Name des Haustiers. Ebenfalls beliebt und – und ähnlich unoriginell – ist die Zahlenreihe 1234567. Kreativer und themenbezogener wird es erst bei Partnerbörsen. Vor ein paar Jahren veröffentlichten Hacker die Passwörter der Mitglieder der Singlecommunity flirtlife.de. Nach der obligatorischen Zahlenreihe kam auf Platz zwei „ficken“, weiter unten „hallo“, „schatz“ und „baby“. Ebenfalls besonders einprägsam: das Passwort „passwort“.
Facebook: Thomas Müller gefällt das.
Wenn Facebook ein Land wäre, wäre es das drittgrößte Land der Erde (nach China und Indien.)
Die meisten Mitglieder hat Facebook– wenig überraschend – in seinem Gründungsland, den USA. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat dort ein Profil. Doch wer folgt auf Platz zwei? Mit 35 Millionen Nutzern ist es der südostasiatische Inselstaat Indonesien. Deutschland rangiert derzeit auf Platz elf – hinter Ländern wie der Türkei, Mexiko und den Philippinen.
24 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ist in Marc Zuckerbergs Netzwerk angemeldet. Allerdings wächst die Zahl der Nutzer rasant. Die Zahl der Mitglieder hat sich binnen eines Jahres verdoppelt. Jetzt ist Facebook das am meisten genutzte soziale Netzwerk in Deutschland. Neben Thomas Müller haben weitere 22 Millionen Deutsche haben dort ein Profil. Zum Vergleich: Die Zahl der Telefonanschlüsse liegt bei 48 Millionen.
Wie die Mehrzahl der Nutzer schaut Thomas fast täglich, was in seinem sozialen Netzwerk passiert. Die meisten Deutschen haben etwa 130 Kontakte, Thomas jedoch etwas weniger.
Neben Facebook nutzt Thomas seit neuestem auch Wer-kennt-wen.de, mittlerweile das zweitbeliebteste soziale Netzwerk in Deutschland. Der Trend geht allerdings eher zu einem – und zwar DEM einen – statt zu vielen Netzwerken. Schließlich lässt sich durch entsprechender Einstellung privates und berufliches mittlerweile auch bei facebook halbwegs trennen. In der Folge ist der „Netzwerker“ Mitglied in 1,8 Communities, im letzten Jahr waren es dagegen noch 2.


