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Herzensangelegenheiten.

Valentinstag 2013

Da kann die Arbeit noch so stressig sein und die Nase laufen (Januar und Februar sind die Erkältungsmonate Nummer eins) – heute ist Valentinstag, heute hat Romantik Priotität.

In ihrer Beziehung haben Müllers den Valentinstag noch nie vergessen – denn schließlich erhalten kleine Geschenke nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Liebe. Wie 68% der Deutschen freuen sich Thomas und Claudia deswegen über eine kleine Aufmerksamkeit. Die muss nicht teuer sein – maximal 25 Euro geben sie dafür aus.

Claudia darf sich heute über einen Blumenstrauß freuen (mit 76,6% das häufigste Geschenk), Thomas über ein paar Pralinen und einen kleinen Liebesgruß (63% und 45%).

Und heute Abend geht es dann vielleicht ganz romantisch Schnitzel essen – denn am liebsten mögen die Müllers (wie die meisten Deutschen) die gutbürgerliche deutsche Küche.

Vor 10 Jahren war der Favorit übrigens noch der Italiener um die Ecke (heute Platz 2) – scheinbar wirkt sich der Trend zu Regionalität auch auf den Restaurantbesuch auf.

Tja, Ciao Amore – Hallo Liebe.

(Quellen: Ebay 2009, parship 2012, elitepartner 2012, ifd Allensbach, Forsa, TNS Emnid)

Familie Müller hat gut Lachen.

Cindy aus Marzahn & Die jungen Wilden

„Toll!“ ruft Claudia begeistert aus, als sie in der Bildzeitung liest, dass Cindy aus Marzahn jetzt dauerhaft für Markus Lanz Assistentin spielen soll. Im Müllerschen WoZi ist „Wetten dass…“ seit Jahrzehnten der Dauerbrenner für die gepflegte Unterhaltung am Samstagabend. Seit Thomas Gottschalk von dem vergleichsweise steifen Markus Lanz abgelöst wurde, zögern Thomas und Claudia vorm Einschalten ein wenig. Mit der lustigen Unterstützung hat das ZDF nun aber voll ihren Nerv getroffen. Denn die Müllers lieben es, zu lachen.

Thomas und Claudia sehen sich als humorvolle Menschen (72%). Claudia lacht oft und am Häufigsten in Gesellschaft von Thomas, mit Sohn Jan oder Bekannten. Dabei bevorzugen sie feinsinnigen, subtilen Humor. Thomas glaubt, dass er Claudia am Besten mit seinem Witz und Humor beeindrucken kann (65%). Auf Platz 1 der Lachanlässe stehen lustige Alltagssituationen.

Konstant geblieben seit 2008 ist Müllers Interesse an Comedysendungen im Fernsehen (etwa 32% der Bevölkerung hat Interesse an Comedy im Fernsehen). Auch während der Werbepausen sieht Familie Müller Potential für amüsante Unterhaltung (45% der Deutschen sind der Ansicht, dass Werbung durchaus witzig und unterhaltsam sein kann). Auch von Videowerbung im Internet fühlen die Müllers sich nicht übermäßig gestört- so lange diese mit besonderem Humor und kreativem Witz überzeugt.

Thomas und Claudia können aber nicht nur über andere sondern auch ganz gut über sich selbst lachen (67% der Deutschen tendieren zu der Aussage „Ich kann gut über mich selber lachen“.).
Als wichtige Charaktereigenschaft für seinen Chef, um ihn und seine Kollegen zu motivieren, zählt Thomas Humor (74%).

Keinen Spaß verstehen die Müllers wenn es um Witze auf Kosten von Religion, Ausländern und Homosexuellen geht. Auch wenn Claudia nach neuem Lesefutter sucht, greift sie nur bei 7% der Käufe zu Humor, Comic, Cartoon und Satire.


(Quellen: IfD Allensbach 1999: „Welche Art von Humor bevorzugen Sie?, LiebesTrend Monitor 2007: „Womit glauben Sie, können Sie das andere Geschlecht am Besten beeindrucken?“, TNS Emnid 2012: „Worüber sollte man Ihrer Meinung nach keine Witze machen?“, ifd Allensbach 2012: „ Bevölkerung nach Interesse an Comdey im Fernsehen“, ifak Institut 2009: „Typologie der Wünsche“, ifak Institut 2012: “Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse”, Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2010, Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft GmbH 2009: „Welche der folgenden Kompetenzen sind Ihrer Meinung nach wichtig für eine Führungskraft, wenn sie ihre Mitarbeiter motivieren will?“, Coca Cola Happiness Studie 2012, Mediaperspektiven 2011: “Unterhaltungssendungen mit der höchsten TV-Reichweite im Jahr 2011 nach Anzahl der Zuschauer”.)

24.12. Leuchtende Weihnachten!

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Ein Lichterfest ist Weihnachten. Und die Vorweihnachtszeit hat uns uns aller Orten darauf eingestimmt.
17% der Deutschen geben an, dass Lichterschmuck gefolgt von der Vorfreude auf Heiligabend das Wichtigste an der Adventszeit ist. Außen wie innen erleuchten deutsche Fenster und Wohnzimmer alljährlich in festlichem Glanz. So wird die Weihnachtsdekoration auch bei Claudia und Thomas alle Jahre wieder von allerlei Leuchtmitteln erhellt.
In diesem Jahr geht es in Deutschland jedoch deutlich sparsamer als noch im Vorjahr zu.
So wird nur noch eine Lichterkette mit ca. 50 Lämpchen im Innenbereich deutscher Haushalte angebracht. Im Vorjahr durften hingegen noch 1,5 solcher Lichterketten das Heim bestrahlen. Auch Bögen, Trapeze, Fensterbilder, Leuchtfiguren und elektrische Kerzen werden sparsamer eingesetzt. Insgesamt kommt durchschnittlich ein Weihnachtsartikel weniger zum Einsatz als im Vorjahr.
So setzt sich das Bild im Außenbereich fort. 2011 strahlten noch über 4 Milliarden Lichtlein an Büschen, Bäumen,

Dächern und Haustüren um die Wette. Diese Weihnachten müssen wir uns mit rund einer Milliarde weniger begnügen.
Dieser Trend spart Energie und kommt somit natürlich der Umwelt zu Gute. Der wahre Grund für die neue Sparsamkeit beim Verbraucher ist jedoch der steigende Strompreis.
Tatsächlich steigt der Stromverbrauch in deutschen Haushalten zur Weihnachtszeit signifikant. Bereits bei Einsatz von zwei Lichterketten à 10 Meter vom 1. Advent bis zum 6. Januar fällt ein halb so erhöhter Stromverbrauch an wie für die normale Beleuchtung im übrigen Jahr.
Um an stimmungsvoller Atmosphäre nicht einbüßen zu müssen entscheiden sich Claudia und Thomas für den vermehrten Einsatz traditioneller Kerzen und energiesparender LED Leuchtelemente.

23.12. Nachhaltige Festtage.

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Das christliche Fest ‚Weihnachten’ hat sich längst dem Konsum geneigt.
Besonders zu den Festtagen wird gern ein üppiges Mahl verspeist.
Traditionell isst man in Deutschland Gans oder Ente. Im Jahr 2010 wurden im Dezember 20.000 Tonnen Geflügel mehr verspeist als in den Vormonaten. Diese werden vornehmlich aus Polen und Ungarn importiert. Leider ist gerade in diesen Ländern die Tierhaltung eine Katastrophe. Die deutschen Gänse, die meist aus Freilandhaltung stammen, decken nur 13,3 % des Bedarfs an Weihnachtsfleisch für Deutschland. Sowieso wirkt sich der Verzehr von Fleisch äußerst ungünstig auf die individuelle Öko-Bilanz aus. Wer mag, kann sich die Ökobilanz seines Weihnachtsessens hier ausrechnen lassen.
Um bei der Geschenkverpackung auf die Umwelt zu achten, ist Packpapier die Variante, deren Herstellung im Vergleich zu normalen Paper am wenigsten Wasser und Energie verbraucht.
Viele begeben sich zu Weihnachten auf Reisen, um die Festtage mit ihren Eltern, Freunden oder in der Ferne verbringen zu können. Je weniger Kilometer dabei zurückgelegt werden, desto mehr wird selbstverständlich auch die Umwelt geschont. Züge und Busse schneiden im Co2 Ausstoß Vergleich am Besten ab. Wer fliegt, kann sich hier ausrechnen lassen, wie viel es kostet, eine vergleichbare Menge an Klimagasen durch Klimaschutzprojekte einzusparen.

Quellen:
DIE ZEIT, 2011.
Welt.de.

22.12. Zu Weihnachten gibt’s Fleisch bei den Müllers.

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An Heiligabend kommt bei unserer Familie Müller ein Fondue Chinoise (Fleischfondue) auf den Tisch. Dies ist das mit Abstand beliebteste Festtagsessen von Herrn und Frau Schweizer. In der französischen Schweiz steht zudem Truthahn und Fisch hoch im Kurs.
71% der Bevölkerung, so auch die Müllers, werden ihr Essen an Heiligabend zu Hause geniessen und den Abend mit der Familie oder Verwandten verbringen. Dabei werden sie sich wohl, wie 58% der Schweizer, überessen.
Nach dem Essen setzen sich die Müllers vor den Tannenbaum. Dieser ist mit Kugeln in den Farben Gold, Silber und Rot geschmückt. Lieder singen nur 43% der Schweizer. Am beliebtesten sind die Titel „Stille Nacht“ (70%), „Oh du Fröhliche“ (57%) und „Oh Tannenbaum“ (39%).

Quellen: SGE Schweizerische Gesellschaft für Ernährung, Coop, Bell
Bild: http://www.deutschland-dialog.de/wp-content/uploads/2011/11/weihnachtsessen.jpg

21.12. Rockin’ around the Christmas tree.

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Dass Jan die Feiertage hauptsächlich mit Thomas und Claudia verbringen wird, ist für ihn ganz selbstverständlich. Das sieht er genau so wie 53% der Befragten in einer europaweiten Weihnachtsstudie.
Aber auch seine Freunde möchte Jan in der schönsten Zeit des Jahres nicht missen. Sie nehmen doch einen wichtigen Stellenwert in seinem Leben ein. Wie 92% der Jugendlichen in Deutschland ist ihm ein großer Freundeskreis wichtig und wie 81% trifft er sich mehrmals wöchentlich mit seinen Kumpels und schätzt keine andere Freizeitbeschäftigung mehr.
Unter anderem steht bei Jan und seinen Freunden auch das Ausgehen hoch im Kurs. 68% sagen „Ich feiere gerne Parties“ – und dazu bieten sich die Feiertage natürlich ideal an.

Quellen:
Yahoo! Research, Frohes Fest im Web, 2010
JIM-Studie 2012
VA 2011 Jugend

Foto: TwistedNerve/Flickr.com/Creative-Commons CC-BY 2.0

20.12. Traditional Czech Christmas habits.

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The average Czech believes that if he avoids food all day long on Christmas, he will see a golden pig in the evening. But most Czechs eat the whole day.
Still, the dinner is the central meal on Christmas Eve.
The typical Christmas food in the Czech Republic consists of carp soup, fried carp and potato salad. The recipe of the salad is part of the tradition of each family.

Czechs also use to cut an apple in two pieces. When they see a star inside, they believe they will be healthy next year.
The most popular habit is sailing nutshells with candles in a bowl filled with water. Each member of the family has an own. Hereby they seek to foresee the future.

Children believe that “Ježíšek” brings the presents. “Ježíšek” has several meanings. “Flying Baby”, “Old Man”, “Good Soul” and “Soul of Nature” are just some. Children write letters with their wishes for Ježíšek and put them behind the window. In the morning, the letter has disappeared.

In the evening the Christmas presents lie underneath the Christmas tree. 50% of Czech families have a real Christmas tree (spruce, fir or pine tree). 50% have an artificial one. The real trees will be more expensive this year.

The big evening ends in the front of TV. Czechs love watching fairy tales during Christmas. They watch the same every year.

19.12. Alle Jahre wieder Stille Nacht zur Heiligen Nacht.

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Die Deutschen mögen Tradition, zumindest wenn es auf Weihnachten zugeht. 82% brauchen einen Weihnachtsbaum, 79% wollen Plätzchen und den Adventskranz und für 72% gehören Weihnachtslieder zur Weihnachtszeit dazu. Dabei ist Stille Nacht, heilige Nacht mit 25% der klare Favorit der Deutschen. Immerhin 84% geben an sogar die erste Strophe auswendig zu können. Nur O Tannebaum können mit 90% noch mehr Deutsche anstimmen. Allerdings tun die meisten es dann doch nicht. Nur 21% singen selber Weihnachtslieder, während 62% die Lieder vom Tonträger laufen lassen und 43% das Radio einschalten. YouTube hingegen scheint noch nicht zum traditionellen Weihnachtskanal geworden zu sein. Dort rangiert auf Platz 1 der Weihnachtslieder mit über 3 Millionen Views Sido mit seinem Weihnachtssong.

Quellen: polis, USUMA, Emnid, EARSandEYES, YouTube.

18.12. Der Weihnachtsbaum ist wieder hip in der Schweiz.

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Die meisten Schweizerinnen und Schweizer feiern Weihnachten im traditionellen Stil.
66% der Bevölkerung werden demnach einen Weihnachtsbaum kaufen – so auch unsere Familie Müller.
In einer landesweit durchgeführten repräsentativen Umfrage zeigte sich die überraschenden Erkenntnis, dass sich nicht etwa nur Familien mit kleinen Kindern auf die Nadel-Deko stürzen. Am höchsten ist der Anteil der Käufer eines Weihnachtsbaumes bei den 14-29 jährigen. 70% der Befragten in diesem Alterssegment gaben an, einen Christbaum kaufen zu wollen. Bei den 50-65 jährigen hingegen sind es lediglich 58%.
Obwohl Weihnachtsklimbim wieder im Trend ist,wird Tradition nicht mehr so eng gesehen. Laut der Umfrage feiert jeder fünfte Schweizer unter der Plastiktanne. Hauptsächlich Menschen unter 50 Jahren zeigen insbesondere aus finanziellen Gründen kaum Hemmungen gegenüber Plastik.


Quelle: Marktagent Schweiz, 2012
Bild: www.br.de

17.12. Märchenhafte Festtage.

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2012 war das Jahr der Gebrüder Grimm. Vor 200 Jahren im Jahre 1812 brachten Jacob und Wilhelm Grimm ihre 86 Geschichten umfassenden Haus- und Kindermärchen heraus.
Mit 51% Bekanntheit ist bei den Deutschen das beliebteste Märchen „Schneewittchen“.
Noch heute sind Märchen populär und leben in Zeichentrickserien, Disneyfilmen und Spielfilmen weiter. 46% der Deutschen halten Märchen für zeitgemäß und immerhin 35% sagen dass Märchen „mit gewissen Einschränkungen“ noch zeitgemäß sind.
Auf dem Buchmarkt sind die von Technologie beladenen Science-Fiction Erzählungen längst in ihrer Beliebtheit von Fantasy Romanen abgelöst worden.
Laut Präsident der Europäischen Märchengesellschaft Heinrich Dickerhoff schaffen Märchen „den Zugang zu unaussprechlichen Bildern im Kopf, Identifikation für eigene Gefühle und einen Hoffnungsschimmer.“.
Sehnen wir uns im hektischen Alltag, belastet von allgegenwärtigem Druck nach Perfektion in Job, Beziehung und Freizeit nach einer fantastischen Welt in der alles Denkbare möglich ist?
Ein bisschen schon. Gerade zur Weihnachtszeit, die doch „besinnlich“ sein soll.
Im deutschen Fernsehen gehört es seit 2008 zur Tradition an Weihnachten neu aufgelegte Märchenfilme zu senden. So strahlen ARD und ZDF überaus erfolgreich seit 2008 Märchen-Spielfilme mit bis zu zauberhaften 16% Marktanteil aus. Die Märchenserie „Once upon a time“ auf VOX geht bereits in die zweite Staffel und die erfolgreiche US-amerikanische Fantasyserie „Grimm“ beruht auf den Erzählungen der gleichnamigen deutschen Brüder.
An märchenhaften Adaptionen bedient sich ganz aktuell auch die Werbung. Zu Weihnachten hat sich Adidas eine amüsante Neuauflage des Klassikers „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens überlegt. Das „Zaubergewürz“ von Block House soll weihnachtlichen Gerichten eine märchenhafte Würze verleihen und das „Wunderöl“ von Garnier verspricht seidig-weiches Prinzessinnenhaar für die Festtage.

Quellen:
Universal Music „Der Zauber der Märchenwelt“, 27.09.2012.
Forsa „Welche Märchen kennen Sie und welches ist Ihr Lieblingsmärchen?“, 2007.
„Märchen liegen im Trend“, Märkische Oberzeitung, newsroom, 27.12.2010.
Emily Kolars „Fairy tales from Grimm to glamorous“, VOX magazine 25.10.2012.
Jessica Mulch „Hommage an Charles Dickens: Adidas schlägt das Märchenbuch auf“, 23.11.2012.
„Spießer Alfons Zauber, Wunder, Märchen. Mit einem Wort: Werbung.“ HORIZONT, 17.10.2012.

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