16.12. Geben ist seliger denn Nehmen.
16. Dec. 2012 von Johanna Sieveking

Was Jan gerne auf dem Gabentisch finden würde – da musste er nicht lange überlegen (siehe Blogeintrag vom 2.12.). Schon schwieriger wird es aber, wenn es darum geht sich zu entscheiden, was er selbst dieses Jahr verschenken wird.
Insgesamt wird Jan ganze 121€ für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Wenn man an seine 70€ Taschengeld im Monat denkt, ist das eine ganz schöne Investition. Claudia und Thomas dürfte das freuen, denn wie 85% seiner Altersgenossen wird Jan vor allem seine Eltern an Weihnachten beschenken.
Am Wahrscheinlichsten wird er sich dabei wie 41% der Befragten für Bücher entscheiden – z.B. „Der Wolkenatlas“. Gefolgt von Schokolade (28%), Geschenk-Gutscheinen (25%) sowie Parfum und Kosmetik (25%) – beispielsweise „Le Male“ von Jean Paul Gaultier.
Beim Suchen und Vergleichen möglicher Geschenke wird er eine Kombination aus Internet und Einzelhandel nutzen (so wie 50% der Geschenke-Suchenden). Die Geschenke kaufen wird er allerdings immer noch am häufigsten im Geschäft (wie 52%).
Quellen:
GfK-Individualpanel, GfK-Konsumklima im Aufwärtstrend und volle Einkaufswagen zur Weihnachtszeit, 2011
Arbeitsgemeinschaft Finanzen, Taschengeld-Tabelle
Yahoo! Weihnachtsstudie 2010
Deloitte, Christmas Survey 2012
Amazon Verkaufscharts
15.12. This year’s spendings for christmas are declining.
15. Dec. 2012 von Armin Admin

The trend to save money at Czech families continues. This year, the average Czech spends less than last Christmas. The Czech average family will spend CZK 5,000 for Christmas presents. The average spending per present amounts to CZK 900. People plan to buy presents for approximately six persons. Men usually buy presents for their wives, women use to buy presents for children and their husbands. The most popular presents are electronic devices, clothes, jewels and cosmetics.
70% of Czech people ranging from all age groups purchase presents online. The volume of their expenses on the Internet is growing every year. From October to December 2012, Czech people spend CZK 18 billion on Internet shopping. Due to the pessimistic situation on the Czech market, people try to save as much as possible. They more often use the Discount providers on the Internet. The average spending on these servers is 800 CZK. The most popular items purchased online are: clothes, shoes, accessories, books, home appliances, computers, TVs, mobile phones, tablets, perfumes.
The most of the presents are bought during the first and second week of Advent.
14.12. Alle Jahre wieder kommt der kleine Lord
14. Dec. 2012 von philipp schwartz

71% der Menschen in Deutschland schauen Fernsehen vor allem zur Entspannung. Was schafft mehr Entspannung als sich zur Weihnachtszeit auf das Sofa zu schmeißen und einen Weihnachtsklassiker zu schauen? Dabei wünschen sich die meisten Deutschen den kleinen Lord und den einsamen Kevin auf die Mattscheibe. Dieser Wunsch wird erfüllt werden, wetten?
Die beliebtesten Weihnachtsfilme.
Der kleine Lord (1980) – 21%
Kevin – Allein zu Haus (1990) – 19%
Die Geister, die ich rief… (1988) – 17%
Die Muppets-Weihnachtsgeschichte (1992) – 16%
Das Wunder von Manhattan (1947) – 15%
Nightmare Before Christmas (1993) – 15%
Weihnachten bei Hoppenstedts (1978) – 14%
Schöne Bescherung (1989) – 14%
Der Grinch (2000) – 10%
Ist das Leben nicht schön? (1946) – 9%
Bad Santa (2003) – 8%
Die Weihnachtsgans Auguste (1988) – 8%
Wir sind keine Engel (1955) – 6%
Weiße Weihnachten (1954) – 5%
Fröhliche Weihnachten (1983) – 4%
Quellen: TNS Infratest, Moviepilot
13.12. Die Österreicher lieben ihren Christkindlmarkt.
13. Dec. 2012 von Armin Admin

91% der Österreicher planen 2012 auf jeden Fall einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Zudem sind 86% der Meinung dass Weihnachtsmärkte eine angenehme vorweihnachtliche Stimmung verbreiten. Advent ohne Christkindlmarkt und Glühwein ist folglich völlig undenkbar für den Durchschnittsbürger in Österreich. Schwer erreichbar sind die Märkte nicht, haben doch 83% der Österreicher einen Weihnachtsmarkt in der Nähe.
90% der Besucher von Christkindlmärkten kaufen dort heiße Getränke. Am Liebsten Punsch (34%) oder Glühwein (27%). 60% nutzen die Gelegenheit für eine kleine Mahlzeit. Jeder Fünfte kauft sogar Weihnachtsgeschenke auf dem Christkindlmarkt.
Dabei werden im Schnitt 57€ pro Person ausgegeben. Jeder Zehnte lässt sogar mehr als 100€ springen.
Quellen: meinungsraum.at,2012//Wiener Zeitung “Nicht ohne Punsch und Glühwein”, 22.11.2012.
Bild: puls4.com, “Die schönsten Weihnachtsmärkte”
12.12. Czech Christmas atmosphere and tradition.
12. Dec. 2012 von Armin Admin

One of the favorite Christmas traditions during advent in Czech families is baking. The average Czech woman buys the ingredients required. These are mainly butter, eggs, nuts, chocolate, sugar and flour. She will sweeten the weeks before Christmas by producing tiny cookies. In that sense, Christmas is accompanied by the smell of nut and vanilla flavors. 90% of the women in the Czech Republic decide to prepare 8 different kinds of Christmas confectionary. The most popular ones are vanilla rolls, small cakes from Linz, nut animals, gingerbread cookies and beehives.
Also, cleaning is of major importance when it comes to generating a warm and cozy Christmas atmosphere. The average Czech woman cleans the whole flat before Christmas. She will start by cleaning the windows. They call this procedure ‘grunt’.
To round up the traditional feeling before Christmas, the average Czech family will visit Christmas markets as well as nativity scenes at the church.
11.12. Christkind vs. Weihnachtsmann.
11. Dec. 2012 von Armin Admin

In friedlicher Nachbarschaft leben wir zusammen und im Zweifel kooperieren wir miteinander. Dennoch sind dann und wann kleine Rivalitäten zu beobachten.
So wird der große Bruder Deutschland von seinem Nachbarn gern als „Piefke“ bezeichnet. Ganz schön frech für ein Land, das nach Einwohnerzahl beinahe zehnmal kleiner ist.
Im Gegenzug sind die Alpenländler jenseits ihrer nördlichen Grenzen auch besser als „Ösis“ bekannt…
Spendabel ist der Österreicher, der dieses Jahr ein Budget in Höhe von 410€ für Ausgaben für Weihnachtsgeschenke veranschlägt. Da kommt die deutsche Sparsamkeit schon durch, 125€ weniger plant der Durchschnittsbürger für seine Liebsten auszugeben.
Dazu muss gesagt werden, dass Österreich’s BIP pro Kopf mit 32.100€ das Deutsche um 700€ übersteigt. Ohnehin macht es den Anschein, dass man in Österreich zu Weihnachten mehr Geld zur Verfügung hat als in Deutschland. Fast jeder Arbeitnehmer bekommt hier Weihnachtsgeld. In Deutschland kann sich nur jeder Zweite darüber freuen.
Wenn es schon nicht so viel Geld zum Ausgeben gibt, muss die Freude über Weihnachten eben anders ausgedrückt werden. Jährlich werden nach Deutschland um die 16.000 Tonnen Christbaumschmuck importiert. Da sieht es in Österreich mit 282 Tonnen doch recht karg aus. Auch auf die Einwohnerzahl umgerechnet bezieht jeder Deutsche 200 Gramm importierten Weihnachtsschmuck während es in Österreich nur 34 Gramm pro Person sind. Das wäre ja immer noch beinahe sechs Mal mehr Schmuck und Glanz zur Weihnachtszeit in Deutschland als in Österreich!
Oder ist man in Österreich vielleicht einfach passionierter wenn es daran geht selbst Schmuck zu gestalten und hat es gar nicht nötig in fernen Ländern einzukaufen?
Quellen: Google Public Data//GfK Austria Pressemeldung vom 26.11.2012//GfK Deutschland Pressemitteilung vom 26.11.2012//Auswärtiges Amt http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Oesterreich/Wirtschaft.html, November 2012//http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsgeld//Statistisches Bundesamt „Importmene ausgewählter Weihnachtsartikel nach Deutschland“, 2012//Statistisches Bundesamt „Import von Christbaumschmuck und anderen Weihnachtsartikeln“, 2012.
Bild: www.school-scout.de
10.12. Geschenke-Shopping boomt in der Schweiz.
10. Dec. 2012 von Armin Admin

Trotz gedämpfter Konjunkturaussichten nimmt die Konsumlust in der Schweiz im Jahr 2012 wieder zu. Die Schweizer wollen in diesem Jahr durchschnittlich 271 Schweizer Franken (ca. 230 Euro) für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das sind 5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Wie im Vorjahr zeigt sich Frau Müller auch in diesem Jahr in ihren Kaufabsichten etwas großzügiger als ihr Mann.
Die Müllers verschenken gerne Bücher, sind sie doch das Wahlgeschenk Nummer 1 für Weihnachten (54 Prozent). Mit 53 Prozent ebenfalls hoch im Kurs stehen Geldgeschenke und Geschenkgutscheine.
Beim Weihnachtsbummel achtet unsere Familie Müller vor allem auf Qualität (79 Prozent) und Funktionalität (67 Prozent). Auch originelle Ideen sind gerne gesehen (47 Prozent). Umweltschutz und Herkunft haben gegenüber dem Vorjahr an Bedeutung gewonnen (41, respektive 38 Prozent) und werden höher bewertet als Wert (28 Prozent) und Marke (22 Prozent).
Quelle: Ernst & Young, 2012
Bild: Erin Beckman, Pinterest
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9.12. Glaube, Liebe, Hoffnung?
09. Dec. 2012 von Armin Admin

Jan ist katholisch. Aber die meiste Zeit nur auf dem Papier. Da stellt sich die Frage: Sieht es an Weihnachten anders aus?
Die Antwort lautet: Nein. Wie 53% der Deutschen wird Jan am 24.12. keinen Weihnachts-Gottesdienst besuchen. Stattdessen verbringt er Weihnachten als echtes Familienfest vor Allem mit seinen Eltern (ebenfalls wie 53%).
Das spiegelt auch relativ gut die allgemeinen Prioritäten in Jans Leben wieder. Wenn es darum geht, was wirklich wichtig, verlässt er sich zuallererst auf seinen besten Freund (wie 85% der befragten Jugendlichen) und dann schon auf seine Familie (81%). Die Institution Kirche rangiert hier mit 21% unter ferner liefen.
Und auch Jans Werte erzählen eine ähnliche Geschichte: Auf den ersten Plätzen rangieren hier Treue, Ehrlichkeit, Liebe, Verlässlichkeit, Respekt vor anderen Menschen – Ideale, für die von je her die christliche Religion gestanden hat. Aber Glaube und Religiosität selbst sind für Jan wie auch für 75% seiner Altersgenossen eher untergeordnet.
Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Weihnachten für den typischen Deutschen Jugendlichen in erster Linie das Fest der Liebe ist.
Quellen:
TNS Emnid, Umfrage für Focus Nr. 51, 19.12.2011
Yahoo! Weihnachtsstudie 2010
on3 Jugendstudie „Dein 2020“, 2010
Bild:
Agne K., Everyday is Christmas Day
8.12. Beziehungsretter Weihnachten.
08. Dec. 2012 von Armin Admin

Eine amerikanische Studie hat herausgefunden, dass es zwei Hochzeiten für Trennungen von Beziehungen gibt. Über die Analyse von Änderungen im Facebook Beziehungsstatus konnten die Forscher ausmachen, dass sich Paare im Frühling, wenn in Amerika Springbreak ansteht, sowie zwei Wochen vor Weihnachten besonders häufig trennen. Mit dem 24.12 fällt die Statistik rapide ab – alles andere wäre auch pietätlos. Also: Durchhalten!

07.12. Rauschebart zur Weihnachtszeit.
07. Dec. 2012 von Armin Admin

Wie 64% der Herren in Deutschland schreitet Thomas glatt rasiert durch den Alltag. Dennoch kommt Claudia seit einiger Zeit nicht darum herum einen neuen Trend zu erkennen: Männer mit Bart. Magazine wie GQ und Men’s Health berichten schon seit Sommer über den neuen Trend zum Wuchs.
Eine Studie aus dem Jahr 2004 belegt dass steter Bartwuchs auch ganz ohne Intention eines modischen Statements eingesetzt werden kann. So hat man an der Universität Kiel herausgefunden, dass Männer mit Bart sympathischer, gebildeter und attraktiver wirken.
Durch den Movember beschwingt haben einige Herren sich an das Wachsenlassen ja bereits gewöhnt. In Deutschland haben sich 4.528 Männer registriert um für den guten Zweck einen Monat lang den Rasierer ruhen zu lassen.
Muss der Weihnachtsmann also dieses Jahr echte Konkurrenz fürchten?
Immerhin 16% der deutschen Männer lassen sich einen Dreitagebart stehen. Der „Einstiegsbart“ bevor stärkerer Wuchs zugelassen wird. Mit jeweils 4% folgen Ziegen- und Schnurrbart und abgeschlagen mit jeweils 3% sind Voll- und Kinnbart.
Aber woher kommt der neue Hang zum Bart?
Als David Beckham 2002 für Armani Herrenunterwäsche wirbt, wird ein neuer modischer Begriff geboren. Der „metrosexuelle“ Mann: ein Narziss, verliebt in das körperliche Selbst. Eine Verweiblichung des Mannes, könnte man meinen, aber von Verweichlichung zeigt der metrosexuelle Mann keine Spur. Eher äußert sich bei ihm die bewusste Inszenierung männlicher Attribute wie beispielsweise ein gepflegter Bart oder ein durchtrainierter Körper.
Quellen: Gilette „Welche Bartpflege bzw. Rasur bevorzugen Männer und Frauen in Europa?“, 2012//Men’s Health, Trend Vollbart, 2012//GQ, Warum man(n) jetzt wieder Bart trägt, 2012//Barbara Strauß, Diplomarbeit CAU Kiel, 2004//Offizielle Movember Homepage, http://de.movember.com//Die Welt, Beckham – der Urvater der Metrosexuellen, 2010.
Bild: Design Inspiration by Macy White.


